Bevor Halloween zu Kürbissen, Kostümen und Süßigkeiten wurde, gab es in Irland ein Fest namens Samhain.
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November begann nach alter keltischer Vorstellung die dunkle Jahreshälfte. Die Ernte war eingebracht, die Tage wurden kürzer und der Winter rückte näher.
Man glaubte, dass in dieser Nacht die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Anderswelt besonders durchlässig waren. Feuer wurden entzündet, und die Erinnerung an die Verstorbenen spielte eine wichtige Rolle.
Mich fasziniert an diesen alten Überlieferungen, wie eng Natur, Vergänglichkeit und Erinnerung miteinander verbunden waren.
Vielleicht ist das auch der schönste Gedanke an Samhain: Dass nicht alles, was vergangen ist, vergessen sein muss.
Kennt ihr die alten Wurzeln von Halloween? Oder verbindet ihr mit dieser Nacht eher Kürbisse und Gruselgeschichten?
