Ruinen der Hölle – Das Manuskript ist vollendet!

Die Arbeit an Ruinen der Hölle war mehr als eine Abfolge von Kapiteln. Es war eine Reise durch Lärm und Stille, durch Stimmen, die lange nur als Flüstern existierten. Szenen, die am Anfang nur schemenhaft waren, wurden zu Räumen mit Atem, zu Konstellationen von Schmerzen, Entscheidungen und Echo. Beim Schreiben haben Figuren Formen angenommen, die ich nicht einfach dirigiert habe. Sie haben verlangt, gehört zu werden. Das Endprodukt trägt diese Forderung. Es ist roh genug, um zu brennen, und gefasst genug, um gelesen zu werden.

Wie fühlte sich das Fertigstellen an? Es war ein Wechsel aus Erleichterung und Vorsicht. Erleichterung, weil ein Knoten sich löste und ein langer Weg sichtbar wurde. Vorsicht, weil ein Gewebe, das einmal offenliegt, auch gezeigt werden will mit Respekt vor seiner eigenen Fragilität. Technisch bedeutete das Fixieren von Texten: letzte Szenen polieren, Inkonsistenzen glätten, Bildfolgen stimmig setzen, Namen und Orte auf gleiche Weise tragen lassen. Literarisch bedeutete es, dem Werk Raum zu geben, ohne ihm etwas wegzunehmen, das es erst stark macht.

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