Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal schreiben würde. Der Anfang kam mit einer Idee.
Es begann mit Bildern und Gedanken – nichts Greifbares, nur ein Funke, der Raum wollte. Ich sah, wie daraus langsam etwas Größeres wurde: Aus flüchtigen Ideen entstanden Szenen, und diese Szenen gewannen plötzlich an Gewicht. Irgendwann hielt ich das Ergebnis in den Händen – die ersten 13 Seiten von
„Die unglückliche Liebe des Erzengel Louis“.
Es war nicht perfekt. Das war auch nie mein Anspruch. Aber es war echt. Mutig. Und vor allem: Es war mein Anfang von allem.
Ich erinnere mich an dieses Gefühl: Plötzlich war da nicht mehr nur eine vage Idee, sondern etwas, das ich in den Händen halten und formen konnte.

Mein Opa war der Erste, der laut aussprach, was ich noch nicht einmal gedacht hatte: „Das könnte man über Amazon veröffentlichen.“
In diesem Moment wurde klar: Aus einer Idee könnte etwas Greifbares werden, etwas, das weitergehen wollte und sollte. Die Gedanken wurden intensiver, die Welt begann zu wachsen, und mit ihr wurden auch die Geschichten dunkler, tiefer und klarer. Aus diesem ersten Schritt entwickelte sich schließlich gemeinsam mit meiner Oma die Reihe „Im Schatten der Apokalypse“, und egal, wie weit wir inzwischen gegangen sind, der Ursprung liegt genau hier.
✨ Warum ich das erzähle
Jede große Geschichte beginnt mit dem ersten Wort, manchmal reicht ein einziger Satz, um etwas in Bewegung zu setzen.
Ohne mich gäbe es diese fantastische Welt nicht. Sie entstand aus meinen Gedanken, meinen Zweifeln, meinen Träumen – und aus diesem einen Moment, in dem meine Großeltern an mich glaubten.
